Survival informierte Behörden schon vor zwei Jahren über Menschensafaris
Die Behörden auf den Andamanen Inseln in Indien wurden schon vor zwei Jahren von der Menschenrechtsorganisation
Survival International ist eine weltweit aktive Nicht-Regierungsorganisation, die 1969 in London als Antwort auf den Genozid an indigenen Völkern im Amazonasgebiet gegründet wurde.
Survival International
auf die Existenz von Menschensafaris hingewiesen aber das Problem blieb bestehen.Am 11. Januar 2010 schrieb Survival an den Vizegouverneur der Inseln und warnte davor, dass einige Reiseveranstalter Touren anbieten, die das Sichten und Zusammentreffen mit dem Jarawa-Volk beinhalten.
Die Menschensafaris haben in der letzten Woche weltweite Entrüstung ausgelöst und Politiker sowie hohe Beamte haben zur Assimilierung der Jarawa in die nationale Gesellschaft aufgerufen.
"Menschenrechte"
Im Juli 2011 schrieb Survival nochmals in dieser dringlichen Angelegenheit an die Behörden, im Zuge großer internationaler Besorgnis um die Lage der Jarawa und die Bedrohung, welche die Touristen darstellen. Das Problem blieb jedoch weiterhin bestehen.
Vor vier Monaten legte auch der Sozialarbeiter Arvind Rai Sharma Beschwerde ein, nachdem er ein Werbevideo eines Reiseanbieters gesehen hatte, indem Jarawa-Frauen und Kinder vor Touristen gedemütigt wurden.
Gegenüber Survival sagte er: Ich übergab den Brief persönlich an die Behörden und traf den Leiter der Abteilung Tribal Welfare. Aber sie haben meine Beschwerde nicht ernst genommen, obwohl es sich um so ein sensibles Thema handelt.
Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: Es ist außergewöhnlich, dass die lokale Regierung erst jetzt das Ausmaß der Menschensafaris zu begreifen scheint. Survival schrieb schon 2010 an die Verwaltung, um darauf hinzuweisen. Wenn es ihnen ernst damit ist das Problem endlich anzugehen, müssen sie die Andaman Trunk Road schließen, wie es der Oberste Gerichtshof schon vor 10 Jahren forderte. Das ist die einzige wirkliche Lösung.
Quelle
:-(((
Plan Verde e.V.
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Stand: 17. Jänner 2012
Erstellt: 17. Jänner 2012
Stand: 17. Jänner 2012
Erstellt: 17. Jänner 2012